Elektrik der E-gitarre

E-gitarre Elektrik Bild 1

Die elektromagnetischen Tonabnehmer der E-gitarre, im englischen Pickups genannt nehmen die Saitenschwingung beim Anschlag auf und geben dieses Siegnal dann verstärkt wieder. Es gibt zwei grundlegende Unterschiede hinsichtlich der Tonabnehmer, Single Coil und Humbucker.

Die Tonabnehmer bestehen aus kleinen Dauermagneten, um die eine Spule gewickelt ist, diese sind immer direkt da untergebracht wo die Saite schwingt, um die Schwingung am besten aufzunehmen. Diese Schwingung der Saiten stören nun das Magnetfeld der Dauermagneten was zu Spannung in der Spule führt, dieses Signal wird nun zum Verstärker geleitet und damit entsteht der Sound. So gesehen wird die E-gitarre erst mit einem Verstärker zu einem richtigen Instrument.

Da die Schwingungen auch von dem Material aus dem Korpus, Hals und Griffbrett bestehen beeinflusst werden, haben das Material als auch die Form Einfluss auf den Sound der E-gitarre. Um den Sound noch mehr beeinflussen zu können besitzen E-gitarren in der Regel Schalter um zwischen den verschiedenen Pickups hin und herschalten zu können. Die E-gitarre und der Verstärker zusammen bilden eigentlich das Instrument E-gitarre, da man nur mit einer E-gitarre nicht sehr viel anfangen kann, außer vielleicht für sich selbst zu Übungszwecken ansonsten ist sie einfach zu leise, dafür aber umso gewaltiger wenn man den Verstärker einmal richtig aufdrehen kann.

Tonabnehmer für E-gitarren werden von vielen durchaus bekannten Firmen hergestellt, so gibt es zum Beispiel Fender Tonabnehmer, Ibanez Tonabnehmer, Yamaha Tonabnehmer und natürlich auch Akustik Tonabnehmer.

Spricht man von der Mechanik einer Gitarre ist die Rede von den drehbaren Elementen die sich am Kopf E-gitarre befinden. Auf diesen Elementen, die auch Wirbel genannt werden, werden die Saiten befestigt und um den Wirbel gewickelt um die E-gitarre stimmen zu können. Auf Grund der stärkeren Spannung der Stahlsaiten baut man diese Mechaniken in der Regel aus Metall.

Die Anordnung der Mechaniken sind von Gitarre zu Gitarre verschieden, bei der Fender Stratocaster sind die Elemente hintereinander angeordnet und werden durch eine abgeschrägte Kopfplatte ermöglicht. Durch diese Bauweise hat man weniger mit Verstimmungen der E-gitarre zu kämpfen. Bei anderen Modellen befinden sich 3 Elemente auf jeder Seite, genauso wie bei klassischen, akustischen Gitarren. Zudemn verfügen viele E-gitarren über ein weiteres mechanisches System: Vibrato oder auch Tonhöhenvariation genannt. Man unterscheidet hier zwischen Bigsby oder Floyd Rose Tremolosystemen. Das System funktioniert indem man mithilfe eines Hebels, auch Jammerhaken oder Whammy Bar genannt, die Saiten fester anspannt oder sie erschlaffen lassen kann. Mit Hilfe dieses Hebels, der sich an Saitenbrücke befindet kann man die Saiten also kurzweilig kontrolliert verstimmen und so den berühmten „Jammer“ Sound mit seiner E-gitarre kreieren.