Gitarrenkabel

Gitarrenkabel kaufen

Der Einstieg in den Gitarrenjargon ist komplex genug, also könnte man der Meinung sein, bei der vermeintlich simplen Komponente Gitarrenkabel wären keine sonderlichen Überlegungen erforderlich. Vielleicht erklärt sich daraus das bekannte Sprichwort: „Je besser der Musiker, desto schlechter das Kabel!“

Als Überblick seien vier wichtige Aspekte angesprochen:

1. Es ist quasi ein Naturgesetz, dass bei einem scheinbaren Defekt an einem 6,3mm Gitarrenkabel in über 90 Prozent der Fälle nicht die Drahtader im Inneren gebrochen ist, sondern vielmehr die Verlötung des Steckers an einem der Kabelenden. Qualitätsmarken wie Straight-A oder Monster Cable stellen daher ihre Buchsen mit vergoldeter Verschraubung her, so dass solche Ausfälle schnell gelötet und vor allem noch schneller diagnostiziert werden können.

2. Bei einem minderwertigen Gitarrenkabel wird nicht nur an der signalführenden Drahtader selbst, sondern vor allem auch an der Abschirmung gespart. Dies erkennt man von außen bereits sehr leicht an der verdächtig geringen Dicke des Kabels.

3. Spätestens nach der ersten Bühnenpanne lernt es ein Gitarrist, sein Gitarrenkabel mindestens zweimal von hinten um seinen Gitarrengurt zu wickeln, bevor er ein Ende in seine Instrumentenausgangsbuchse steckt. Eine gute Verbindung will gut geplant sein

4. Hüten sollte man sich auch vor einem Gitarrenkabel mit Spiralwicklung und mangelhafter Zugentlastung: dieses sieht zwar frech und retro-mäßig aus, doch ist es bei zu kurzer Kabellänge sehr schnell passiert, dass das Kabel bei einem unüberlegten Schritt zur Seite überspannt, mit einem Satz aus der Anschlussbuchse des Komboverstärkers oder Topteils rutscht und dem nichtsahnenden Gitarristen und seinen Band-Kollegen entgegenfliegt.

Wenn alle diese simplen Spielregeln eingehalten werden, dürfte der störungsfreien Klangübertragung eigentlich nichts mehr im Wege stehen.