Gitarrenverstärker
Es gibt viele Dinge die man überlegen sollte bevor man einen Gitarrenverstärker kaufen möchte. Als Gitarrist sollte man sich zunächst überlegen wo man den Gitarrenverstärker denn überhaupt einsetzen möchte und welchen Zweck dieser erfüllen soll. Zum üben zu Hause reichen Verstärker mit einer Leistung ab 10 Watt in der Regel vollkommen aus. Plant man früher oder später mal mit anderen Musikern in einer Band zu spielen, was ja wohl das Ziel der meisten angehenden Gitarristen sein sollte, werden aber 10 Watt kaum ausreichen um mit den anderen Instrumenten, vor allem dem Schlagzeug mithalten zu können.
Welchen Amp kaufen?
Hier sollte ein Amp mindestens 30 Watt bringen, bei Musik der härteren Gangart wie Metal oder Hardrock braucht man manchmal schon Verstärker mit einer Leistung ab 50 Watt aufwärts um gegen den Drummer anzukommen. Man sollte also, jenachdem welche Musikrichtung man anstrebt besser gleich einen Verstärker mit genügend Leistung kaufen, nicht das man hinterher im Proberaum merkt das es der 10 Watt Amp nicht bringt und man dann noch einen zweiten Gitarrenverstärker kaufen muss.
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Metal Gitarrenverstärker

Für Rock und Metal muss ein Gitarrenverstärker natürlich laut sein und gut Distortion liefern, Distortion ist heutzutage schon in fast jedem Verstärker integriert. Sie unterscheiden sich allein in der Technologie. Zum einen sehr geschätzt, dafür auch etwas teurer sind Röhrenverstärker, die die Verzerrung also die Distortion durch eine Röhrentechnik erzeugt, welche einen sehr warmen, echten und vollen Klang erzeugt und ist deshalb äußerst beliebt. Neben den Röhrenverstärkern gibt es dann noch die Transistorverstärker, diese sind etwas billiger in der Anschaffung und halten generell mehr aus als Röhrenverstärker, dafür können sie in Punkto Sound nicht so richtig mithalten. Eine weitere Variante sind dann noch die Hybrid Verstärker die nur eine Röhre besitzen, ein guter Mittelweg also.
Auf der digitalen Ebene hat sich in der letzten Zeit auch jede Menge getan und immer öfter werden Gitarren Verstärker heutzutage mit Prozessoren ausgestattet, die Röhren und Transistoren ersetzen.
Eine widerum andere Variante von Amps sind Digiamps. Der Vorteil von den Digiamps ist das man diese direkt vom PC aus mit Effekten ausstatten und updaten kann und somit keine weiteren Effektgeräte kaufen muss.
Wie man sieht es ist alles Ansichtssache und hat seine Vor- und Nachteile, so groß sind die Unterschiede dann auch wieder nicht, als Anfänger kann man nicht viel falsch machen, es ist lediglich eine Frage des Geschmacks und der entwickelt sich auch im Laufe der Zeit. Wichtig ist erst einmal das man ein vernünftiges Gerät zum üben hat und falls man in einer Band spielen möchte sollte es auch genügend Leistung bringen um mit den anderen Instrumenten mithalten zu können, alles andere ergibt sich mit der Zeit.
Die meisten Gitarristen haben einen Verstärker zum Üben zu Hause und einen größeren im Proberaum, bei den Preisen der kleineren Amps ist solch eine Investition in Hinsicht auf die lästige Schlepperei sicherlich keine schlechte Idee.
Wer gleich sein Equipment für spätere Bühnenauftritte mit einplant, der kann anstatt einer Combo, d.H. Lautsprecher und Verstärker in einem das Topteil also Verstärker und die Lautsprecher einzeln kaufen, so hat man viel mehr Leistung und Lautstärker allerdings auch mehr zu schleppen da die Lautsprecher in der Regel sehr groß ausfallen um solche Leistungen erbringen zu können. Bei den ersten Konzerten die man so spielen wird muss man allerdings nicht immer sein eigenes Equipment mitbringen, in der Regel kann man meist das Equipment anderer Bands nutzen, die eventuell schon länger dabei sind oder der Veranstaltungsort sorgt für die richtigen Geräte. Man muss also nicht sein ganzes Geld für einen riesigen Gitarrenverstärker ausgeben.
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