Saitenkurbel

Die Saiten der Gitarre können gerade am Anfang immer mal reißen. Während sich viele Hobbygitarristen erst gar nicht mit dem Wechseln von Gitarrensaiten befassen und diese Arbeit Profis überlassen, sind Musiker häufig darauf angewiesen auch mal schnell zwischen zwei Auftritten bei einem Gig ihre Saiten an der Gitarre zu wechseln. Als ein sehr nützliches Hilfsmittel hat sich in diesem Fall die Saitenkurbel erwiesen. Außer dem bequemen Erledigung des Saitenwechsels spart der Nutzer einer Saitenkurbel auch noch jede Menge Zeit. Was ja nicht ganz unwesentlich ist wenn es um einen Liveauftritt geht.

Bei einer Saitenkurbel handelt es sich um ein Zubehörteil. Dieses dient zum Aufziehen von Saiten bei bestimmten Saiteninstrumenten. Die Saitenkurbel kommt insbesondere bei Gitarren zum Einsatz, und zwar bei denen, wo der obere Teil der Saite um einen Wirbel gewickelt wird, meistens bei der Konzertgitarre. Dabei ist der eigentliche Wickeldorn, der die Saite hält, durch eine Mechanik mit dem Wirbel verbunden. Bei der Saitenkurbel handelt es sich in der Regel um eine kleine Handkurbel. Allerdings gibt es auch eine Saitenkurbel, welche über einen kleinen Elektromotor verfügen und über diesen angetrieben werden. Eine Saitenkurbel für die Gitarre ist aus Kunststoff. Auch gibt es die Saitenkurbel in verschiedenen Farben. Einige Modelle verfügen über eine Kerbe zum Herausziehen der Brückenpins. Andere wiederum auch über einen Beleuchtung, das das Wechseln der Saiten einer Gitarre auch bei nur geringen Lichtverhältnissen möglich macht, was also hinter der Bühne durchaus manchmal der Fall ist. 

Gewechselt werden können mit der Hilfe der Saitenkurbel im Übrigen alle Arten von Saiten, die man nach Material unterscheidet in Nylonsaiten, Karbonsaiten, Stahlsaiten und Darmsaiten. Und auch die Saiten der E-Gitarren aus Stahldraht (die 1. Saite bis 3. Saite) und der mit Metalldrähten umwickelten Saiten (die 4. Saite bis 6. Saite, und wenn vorhanden die 7. Saite auch) lassen sich mit der Hilfe von einer Saitenkurbel leicht wechseln.