Die Gitarre

Die Gitarre ist wie jedes andere Instrument auch in eine bestimmte Instrumentenfamilie einzuordnen; sie zählt zu den so genannten Kastenhalslauten, allerdings kann sie ebenso zu den Saiteninstrumenten gezählt werden, andererseits aufgrund der Spieltechnik auch zu den Zupfinstrumenten.
Kurz zur Geschichte der Gitarre: Bereits vor 5.000 Jahren erbauten die alten Ägypter die erste Gitarre. Später konnte Aufzeichnungen entnommen werden, dass auch die Griechen und die Römer ähnliche Instrumente erbauten, so zum Beispiel die Kithara. Im 13. Jahrhundert entstand die erste 4-saitige Gitarre in Spanien, im Mittelalter verbreitete sich das Instrument zunehmend und es wurden ähnliche Instrumente wie die Lyra, die Cister oder die Laute gebaut. Ihren großen Durchbruch erlangte die Gitarre aber erst im 20. Jahrhundert, unterschieden werden kann heute die akustische und die elektrische Gitarre, wobei es natürlich unzählige Ausführungen und Typen dieses Instrumentes gibt, so zum Beispiel die Westerngitarre, die Konzertgitarre, die Jazzgitarre, die Resonatorgitarre, die Flamencogitarre, die Bassgitarre, die E-gitarre und verschiedene Varianten.

Grundsätzlich ist der Aufbau eines jeden Instrumentes gleich, es besteht aus einem Korpus, der als Resonanzkörper dient, einem Hals und aus Saiten, die über den Korpus und Hals am Kopf enden.
Hierbei muss erwähnt werden, dass es zudem noch einige andersartige Bauformen der Gitarre gibt. Beispielsweise wurde extra für Kinder eine Gitarre angefertigt, diese ist natürlich um einiges kleiner sowie leichter als eine normale Gitarre und ermöglicht den Kleinen somit problemlos, das Erlernen dieses Instrumentes. Des Weiteren existiert eine Gitarre für Linkshänder, die Anfertigung erfolgt stets seitenverkehrt. Ebenfalls erwähnenswert, die so genannte Flamenco-Gitarre, welche mit einer sehr dünnen Kunststoffschicht bedeckt ist (Golpeador) und letztendlich zum Schutz des Instrumentes dient.