Flamenco Gitarren

In ihrem Ursprung waren Flamenco Gitarren nur bekannt als Begleitinstrument für den Flamenco-Tanz und den Flamenco-Gesang. Allerdings gab es desöfteren Probleme wegen der Lautstärke. Dies war zumindest in der Vergangenheit so. Die Flamenco Gitarren waren im Gegensatz zu den eher kräftigeren Stimmen der Flamenco-Sänger zu leise. Daher verlangte man von Gitarrenbauern, dass sie doch ein lauteres Instrument bauen sollten, damit man den Gitarristen auch hört und wahr nimmt.

Gelöst wurde das Problem, indem man einen höhenlastigen Anschlag baut. Dabei kann man die Frequenzen im mittleren Bereich der Lautstärke halten. Da die Gitarre leicht gebaut ist, ist sie eine sehr ansprechende Art der Gitarre. Im Gegensatz zur Konzertgitarre ist bei der Flamenco-Gitarre die Wandstärke der Decke, dem Boden und den Zargen sehr viel dünner. Daher kann diese Gitarre klangtechnisch nicht verglichen werden mit einer Konzertgitarre.

Es gibt viele bekannte Gitarristen, die mit der Flamenco Gitarre oft auf Tour gehen. Dazu gehört zum Beispiel Vincent Amigo, Paco Cepero, Ramon Montoya. Aber auch deutsche Gitarristen gibt es. So zum Beispiel Manolo Lohnes, Guido Duclos oder auch Ulrich Gottwald und Michio Michio Woirgardt.

Aus anderen Ländern sollte man den persisch-armenischen Gitarristen Armik Armik Dashchi nennen oder aus Frankreich Manitas de plata Ricardo Baliardo. Eine Flamenco Gitarre erkennt man am meist am Klang der Gitarre.