Bratschen

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Die Bratsche entspringt der Gattung der Streichinstrumente. Der Name ist abgeleitet von dem italienischen „Viola da braccio“. Sie sieht einer Geige sehr ähnlich, ist ein paar Zentimeter größer als sie und hat ebenso vier Saiten, die genau wie bei der Geige in Quinten (das ist ein Abstand von fünf Tönen) gestimmt ist. Die vier Bratschen-Saiten sind im Vergleich zu den Geigen-Saiten länger und dicker, welches ihr eine gewisse „Herbheit“ verleiht. Es gibt die tiefste Saite, das c, dann geht es höher mit g, d‘ und a‘.

Der Klang der Bratsche gilt als voll und weich. Wegen der tiefen c-Saite, die „wild“ und „drohend“ klingt, wird die Bratsche häufig in Opern und in der Filmmusik verwendet.

Die Bratsche, auch Viola genannt, wir auch als „Hauptgattung der Kammermusik“ bezeichnet. Noch heute ist die Bratsche in Sonaten, zum Beispiel in Komposition mit Klavier, kaum wegzudenken.

Leider standen Bratschisten lange Zeit im Schatten des Violoncellos und der Violine. Da man für die Begleitung der Orchester lieber das Violoncello auf Grund seiner besseren Haltung galt die Bratsche als „überflüssig“ und somit wurden „schlechte“ Geiger weiter zur Bratsche geleitet. Daraus ergaben sich eine Menge Vorurteile gegenüber Bratschern, welche bis heute anhalten.

Die meisten Bratschisten haben als Kind in ihren Anfängen Geige gelernt und wechselten das Instrument dann entweder aus eigenem Interesse, da ihnen die tiefere Lage besser gefällt als das Hohe bei der Violine, oder aber auch auf Wunsch des eigenen Geigenlehrers, gerade bei Schülern die sehr große, lange Arme und Hände haben, oder einfach als nicht begabt genug, für die Geige galten.