Kontrabass

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Der Kontrabass ist das größte Instrument des Sinfonieorchesters und gehört zur Gruppe der Streichinstrumenten. Es ist allerdings ist nicht ganz klar, ob er zu der Familie der Violinen oder zur Familie der Gamben gezählt wird. Da die Bauweise auf beide Familien hindeutet, unterscheidet man meist regional, je nach Bauweise. Durch den großen Korpus und die entsprechend dicken Saiten erzeugt der Kontrabass sehr tiefe Töne und spielt meist die Kontra-Oktave, von der sich auch der Name ableitet.

Der Kontrabass wird meist im Stehen oder im Sitzen gespielt. Im Sitzen wird ein hoher Stuhl benötigt, oftmals sind für die Kontrabassisten in Orchestern spezielle Stühle vorhanden, die eine Fehlhaltung während des Konzerts vermeiden sollen. Auf Grund der Höhe von ca. einem Meter ist er nicht einfach zu spielen.
Gespielt wird der Kontrabass mit Hilfe eines Bogens, der mit Pferdehaaren bespannt ist. Diese Technik nennt man „arco“-Spiel, vom lateinischen Arcus, der Bogen. Die Saiten werden mit dem Bogen gestrichen und der Griff der anderen Hand am Griffbrett bestimmt die Tonhöhe. Neben dieser Technik gibt es noch die Technik des „Zupfens“. Hier wird kein Bogen benutzt, sondern die Saiten mit den Fingern in Schwingung versetzt. Die Tonhöhe wird wieder am Griffbrett erzeugt.

Geschichtlich gewinnt der Kontrabass im frühen 17. Jahrhundert an Bedeutung. Hier werden die ersten Stücke mit Kontrabassbeteiligung entwickelt. Meist spielt der Kontrabass den Orgelpunkt und hält konstant einen sehr tiefen Ton, der durch das gesamte Stück begleitet.
Neben dem Einsatz in Sinfonieorchestern erfreut sich der Kontrabass vor allem in Jazz und Rock’n’Roll Musikstücken einer hohen Popularität.