Violine – Geige

Zum Shop Preisvergleich

Die Violine oder Geige ist 1523 erstmals urkundlich erwähnt und seit dem aus der europäischen Musik nicht mehr wegzudenken. Das Saiteninstrument, das mit einem Bogen gestrichen wird, ist traditionell aus unterschiedlichen Hölzern gefertigt. In den letzten Jahren wurde beim Geigenbau auch mit modernen Verbundstoffen experimentiert. Diese Ergebnisse haben sich aber bislang nicht gegen die Fertigung der Geige aus Holz durchgesetzt. Eine Violine setzt sich aus mehreren Bauteilen zusammen: Der Hals ist mit dem Griffbrett aus Ebenholz verleimt. Der Korpus genannte Hohlkörper, welcher hauptsächlich aus Fichtenholz und Ahornholz gefertigt wird, weist am Deckel zwei f-förmige Schalllöcher auf. Die vier Saiten – zumeist mit Silberdraht umwickelter Kunststoff, Naturdarm oder Stahldraht – werden über den Steg am schmalen Griffbrettende zu den Wirbeln geführt, mit welchen das Instrument sich stimmen lässt. Zum Klingen gebracht werden die Saiten durch das Anstreichen mittels eines mit Rosshaar bespannten Holzbogens.

Als die Vorläufer der Violine werden die bereits seit dem 8. Jahrhundert bekannten Streichinstrumente benannt, die von den Mauren nach Europa gebracht wurden. Die heutige Form der Geige ist seit etwa 1540 im Gebrauch und hat ihren Ursprung in Oberitalien. Noch immer genießen in Italien ansässige Geigenbauer einen hervorragenden Ruf. Berühmtheit erlangten die Geigen des Instrumentenbauers Antonio Stradivari. Die Violinen aus dem Traditionsunternehmen weisen einen besonders guten Klang auf und begeistern auch heute noch Geigenspieler auf der ganzen Welt.

Durch die vielfältige Klangfarbe der Geige wird sie mittlerweile nicht mehr nur im Orchester, als klassisches Soloinstrument oder für die Kammermusik eingesetzt. Auch im Jazz, der Bigband, in der Folk-Musik, in vielen Bereichen der modernen Unterhaltungsmusik und im Rock spielt sie ein wichtige Rolle. So bleibt zu hoffen, dass uns Musiker noch lange mit ihrem Violinenspiel erfreuen werden.