Balalaika

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Die Balalaika an sich ist schon recht seltsam. Obwohl es mit nur drei Saiten bezogen ist, bei denen auch noch zwei gleich gestimmt sind (die Stimmung der Saiten liegt auf den Tönen E-E-A), bietet das Instrument jedoch eine unglaubliche Auswahl an musikalischen Möglichkeiten. Es besitzt einen dreieckigen Resonanzkörper mit sehr kleinem Schallloch und wurde im 17. Jahrhundert in Russland erfunden, erfreut sich jedoch auch heutzutage noch größter Beliebtheit, nicht nur in seinem Heimatland. Als Konzertinstrument besitzt sie 30 Bünde, konsturiert als Volksinstrument besitzt sie nur 16 Bünde, die obersten 6 jedoch nur für die A-Saite.

Am Anfang spielten nur russische Gaukler die Balalaika. Heutzutage denkt man als erstes an Lieder wie „Kalinka“ „Katjuscha“ und „Stenka Rasin“ oder aber auch an das Lied „Wind of Change“ von den Scorpions aus dem Jahre 1990, die zum Fall der Mauer das Instrument im Text benennen.

In den Händen eines Musikers wird das auf den ersten Blick einfache Instrument zu einem lebendigen Wesen. Es kann weinen, lachen und es scheint, als ob es wahrhaftig sprechen würde. Das Studium der Balalaika in Russland ist weit gespannt, die Studenten werden auf der Basis der europäischen und russischen Klassik ausgebildet.

„Aus der Nähe vernimmt man die Saitenanschläge der Finger, aus der Ferne hört sich das Klangbild der Balalaika an wie eine zarte Frauenstimme!“, so der berühmte Dichter Graf Lev Tolstoj.

Unter den Lateinamerika gibt es Instrumente, die dem Klang einer Balalaika sehr ähnlich sind. Das Cavaquinho und das Bandalim.