Bouzouki

Die Bouzouki ist ein typisch griechisches Instrument mit einer langen Tradition. Anfänglich war die Bauweise dieses Instrumentes ähnlich der Saz. Beide Instrumente gehören zu den Langhalslauten. Ihnen gemeinsam ist der birnenförmig Korpus. Diese Instrumente sind häufig im Balkan und im vorderen Orient zu finden. Beide Instrumente sind bestehen aus einem Korpus, der aus Vollholz geschnitzt wurde. Natürlich haben diese Instrumente auch ein Schallloch. Interessanterweise befindet sich dieses jedoch nicht auf der Decke des Korpus, sondern unter der Aufhängung der Saiten. Ebenso charakteristisch für dieses Instrument sind die Stimmwirbel, die aus Holz bestehen. Der Standort des Steges ist ein Unterscheidungsmerkmal zwischen der Saz und der Bouzouki. So steht der Steg bei der Bouzouki bei 1/3 auf der Decke bei der Saz bei 1/5. Allerdings kann man heute nicht mehr genau sagen, wann dieses Unterscheidungsmerkmal das erste Mal aufgefallen ist.

Der Klang der Bouzouki ist ein relativ harter Klang. Dieser entsteht durch die Saiten und die Saitenspannung. Bei dem griechischen Instrument werden relativ harte Saiten verwendet. Auch ist die Saitenspannung höher, als bei anderen Instrumenten aus dieser Instrumentenfamilie. Heutzutage ähnelt diese Langhalslaute jedoch mehr einer italienischen Mandoline. Die Bauart hat sich mit der Zeit verändert. Der Korpus besteht nun aus Spänen. Das Schallloch befindet sich auf der Decke im oberen Viertel. Durch diese Art das Instrument zu bauen, ähnelt diese Laute zwar einer Mandoline, aber einer, mit einem sehr langen Hals. Auch die Technik machte vor dem Instrument keinen Halt. Seit ungefähr 1960 werden die Instrumente über Magnettonabnehmer oder über Verstärkeranlagen gespielt.