Harfen

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Kaum ein Instrument kann auf eine ähnlich lange Geschichte zurückblicken wie die Harfe. Der Ursprung ist schwer zu datieren, aber sicher gab es bereits um das Jahr 3000 v. Chr. bei den Sumerer, etwas später auch in Ägypten vergleichbare Zupfinstrumente.

Die Saiten des Instrumentes sind senkrecht zwischen Resonanzkörper und dem geschwungenen Hals gespannt und werden mit den Fingern beider Hände gezupft. Für jeden Ton der Tonleiter gibt es eine Saite. Jede Harfe ist in einer bestimmten Tonart gestimmt. Möchte man nun Halbtöne spielen oder die Tonart wechseln, muss die Saitenlänge verändert werden. Dazu gibt es verschiedene Techniken:

Bei der Hakenharfe wird ein Haken umgelegt, um einzelne Saiten zu verkürzen. Dies ist während des Spielen jedoch nur schwer möglich. Deshalb wurden im 18. Jahrhundert Pedalharfen entwickelt. Diese Harfen verfügen über mehrere Pedale, die jeweils einem Ton der Tonleiter zugeordnet sind. So ist es nun möglich, mit dem Fuss alle Saiten des jeweiligen Tones zu verkürzen.
Eine Weiterentwicklung dieser Einfachpedalharfen ist die Konzertharfe, eine Doppelpedalharfe, bei der die Töne mit den Pedalen sowohl um einen Halbton erhöht, als auch erniedrigt werden können.

Sonderformen der Harfe werden in der Volksmusik eingesetzt, wie zum Beispiel die Tiroler Volksharfe, die Keltische Harfe oder die Paraguy-Harfe.