Mandola

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Wer einem Zupforchester zuhört, dem wird der dunkle Klang der Mandola neben dem hellen Klang der Mandoline kaum besonders auffallen. Er würde nicht merken, dass die Mandola um eine Okave tiefer gestimmt ist als die Mandoline. Nur würde dieses Orchester ohne die Mandola keinen vollen, runden Klang erhalten. Neben der Mandola gehört noch die Gitarre oder auch die Balalaika zu einem guten Zupforchester.

Dem Spieler einer Mandoline wird das Spielen auf der Mandola nicht schwer fallen. Er muss nur auf den größeren Abstand der Saiten im Gegensatz zur Mandoline achten. Angeschlagen wird die Mandoline so wie die Mandoline mit dem Plektrum, mit dem auch das für dieses Instrument typische Vibrato erzeugt wird. Während die Bauweise der Mandoline einheitlich ist, gibt es verschiedene Bauweisen, von dem stark gewölbten Boden bis zu der flacheren, nur leicht gewölbten Form bei der Mandola. Als Einzelinstrument wird die Mandola selten gespielt, jedoch gehört sie unbedingt zu einem Zupforchester.

Das Alter der Mandola ist nur schwer zu bestimmen. Nach alten Aufzeichnungen wurden schon im alten Persien, dem heutigen Iran, vor ca. 5000 Jahren Saiteninstrumente gespielt, die in ihrer Art der heutigen Mandola glichen. Während sie auf den Abbildungen als Soloinstrument gespielt werden, ist die Mandola heute ein reines Orchesterinstrument.